Forum

Es reicht uns

Mario B.

Biesenthal

27.05.20, 18:08

An dem besagten vor Ort Termin am 2.5.2020 waren nicht nur die von Ihnen, Frau Bonsiepen, genannten Vertreter der Stadt anwesend. Auch Herr Krone und Herr Benndorf waren dabei. Das Interesse den Zustand der Kiefernallee zu verbessern war bei den Verantwortlichen schon vor 2 Jahren, sonst wären für 2020 keine Haushaltsmittel zur Planung vorhanden gewesen.

Ja auch ich fahre sehr langsam in den Nebenstraßen.

Lena Bonsiepen

Biesenthal

24.05.20, 13:32

In Sachen Kiefernallee ist eine Menge passiert, aber es steht nicht alles hier im Forum.

Auf Grund von Andreas Beitrag vom 14.02.2020 trafen sich die Stadtverordneten Margitta Mächtig und Daniel Groß mit den Anwohnern am 25.02.2020, siehe biesenthal.net/2020/02/26/so-kann-es-nicht-bleiben. Es wurde ein Maßnahmenkatalog vereinbart, der unverzüglich durch Aktivität der Amtsverwaltung in Gang kam, siehe biesenthal.net/2020/03/09/so-macht-politik-spass und biesenthal.net/2020/03/10/ortstermin-in-der-kiefernallee.

Mit dem Ende der Regenfälle und dem Beginn der trockenen Periode wurde die Staubbelastung zum dringlichsten Problem, das zu Streit und Aggressionen zwischen Anwohnern der Kiefernallee und Neubürgern führte. Auf einer erneuten Anwohner­versammlung am 02.05.2020, an der Daniel Groß und Carsten Bruch teilnahmen, wurde der Vorschlag diskutiert, die Kiefernallee mit einer Asphaltschicht zu überziehen und auf den grundhaften Ausbau vorerst zu verzichten. Die Anwohner sprachen sich einstimmig für diese Variante des Straßenausbaus aus. Die SVV am 07.05.2020, die ursprünglich die Planung für den grundhaften Ausbau anschieben sollte, beschloss diese sogenannte „erweiterte Straßenunterhaltung“. Die MOZ berichtete darüber am 20.05.2020 in der Printausgabe. Die Asphaltdecke – so Amtsdirektor Nedlin – wird voraussichtlich im Sommer liegen.

Dirk

Biesenthal

21.05.20, 18:48

Ihr habt wirklich alle recht. Ich fahre öfter die Kiefernallee lang, weil ich die Kinder besuche. Eigentlich ist es unerklärlich, warum die Stadt so ein großes Wohngebiet entstehen lässt, und das Umfeld nicht anpasst. Ich finde es auch traurig, dass sich wieder kein Verantwortlicher dazu äußert. Die Stadtkasse spart doch in diesem Jahr 7000 Euro, weil die Feier des Sportvereins dem Virus zum Opfer fällt. Kann man doch noch was drauflegen und Asphalt in den betroffenen Straßen gießen.
Das Mindeste wäre aber ein Signal, sonst steigern sich die Anwohner, ob alt oder neu, in die Sache rein.

Bleibt gesund.

Marcus M.

Biesenthal

06.05.20, 13:22

Hallo liebe Nachbarn,

da für mich als Neuanwohner die Kiefernallee die einzige Zufahrtsstraße ist, fühle ich mich hier angesprochen.
Ich für meinen Teil bin hier stets im Schritttempo unterwegs und beführworte sogar die Bewässerung der Straße durch die Anwohner.

Und soviel ich weiß, soll sich an dieser Situation in naher Zukunft auch was ändern. Siehe Beschlussvorlage der Stadtverordnetenversammlung für den 07.05.2020:

https://amt-biesenthal-barnim.ratsinfomanagement.net/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZYNi6OPYRYfUU8qjkhptDZfb_-M9bzhEykSgCRm_ZFs9/Beschlussvorlage_Biesenthal_25-2020.pdf

Aber in der Kiefernallee laufen auch noch ein Paar andere Sachen falsch. Da ich hier niemanden denunzieren will, sollte doch vielleicht manch ein Anwohner erstmal vor der eigenen Haustür kehren, bevor man sich hier über Neuanwohner beschwert.
Und denkt immer daran, auch Altanwohner waren mal Neuanwohner.

Rainer

Biesenthal

04.05.20, 20:41

Es erstaunt eigentlich nicht, dass sich kein Verantwortlicher aus der Politik mal zum Thema bekennt und sich kümmert. Leider aktuell ein Zustand, mit welchem man noch eine Weile leben muss in Biesenthal.

Ich kann die Sorgen der Menschen verstehen-unsere Politiker wohl weniger. Ich "sprenge" auch regelmäßig die Straße um ein wenig Staub zu binden. Auch in der Gewissheit, dass es nicht lange anhält. Ignorieren Sie die Schwätzer und tun Sie es einfach weiter Christian. Sollen sie sich doch aufregen über ihre nassen Autos. Seit dem die "Bürgerumlage" nicht mehr erhoben wird, werden doch eh keine Straßen mehr gebaut. Dafür ist kein Geld da......

Unsere Stadt wird doch immer schöner, immer bunter, immer lustiger. Man setzt wohl mehr auf neue Bürger, die bringen noch mehr Spaß in die Stadt......

Ich wünsche viel Kraft beim "Aushalten".

Christian

29.04.20, 07:42

Meine Familie bekommt im wahrsten Sinne keine Luft mehr...

Auf Grund der anhaltenden Trockenheit bewässere ich am Tag für ca. 30 min die Kiefernallee im Bereich meines Grundstücks.
Nein, ich mache das nicht, um jemanden zu ärgern und dessen Auto zu bespritzen.
Es geht mir lediglich darum, am Tage nicht 8 Stunden in einer Staubwolke zu stehen.
Einige der Neuanwohner beschwerten sich beim Amt diesbezüglich. Bitte beschwert euch bei mir persönlich. Evtl. kann der ein oder andere es dann verstehen.
Man kann derzeit weder im Garten aufhältlich sein noch die Fenster öffnen.
Ja offiziell darf man 30 km/h fahren, aber seht mal in den Rückspiegel.
Auf Grund der Coronakrise sind meine Kinder Zuhause und wollen mal raus, um nicht ständig Bauschutt einzuatmen bewässere ich die Straße.

WIR BEKOMMEN KEINE LUFT MEHR.

Es ist erschreckend, das man sich wegen drei Wassertropfen aufregt, mein Auto ist mit 2 mm Betonschicht bedeckt, meine Fensterrahmen wären eigentlich grün, sind aber weiß.

MITEINANDER statt alles MEINS wäre der richtige Ansatz. Denn es geht ohne Staub bei 10 km/h. Aber dann kommt, was geht mich euer Elend an.

Ps: Es machte noch nie so wenig spass in Biesenthal in der kiefernallee zu leben wie letzten zwei Jahre. Die Lebensqualität der Altanwohner wird mit Füssen getreten.
Hauptsache das Auto des Neuanwohners bekommt keinen Tropfen ab.
Die Fassade, das Auto, die GESUNDHEIT der Altanwohner ist sch...egal.

Andrea

Biesenthal

14.02.20, 19:17

Hallo,

Ich finde den Straßenzustand Kiefernallee und Pappelallee inzwischen gefährlich sowohl für Autofahrer also auch für Fußgänger und Fahrradfahrer. Auch die Buchenallee ist mit Schlaglöchern übersät.

Kann sich mal bitte ein Verantwortlicher hier äußern?
Muss erst etwas passieren, bevor sich etwas ändert?

Es ist unglaublich, wie das Thema ausgesessen wird. ... und 2 neue Verkehrsschilder (max. 10t) an der Ahornallee und Buchenallee lösen das Problem nicht!

Gruß
Andrea

K. Schüler

Bernau

03.02.20, 20:14

Ja ja die Pappelallee. Schlimm ist es dort geworden. Besonders, wenn man mit dem Elektrofahrrad dort unterwegs ist. Es scheint mir, als ob man in der Tundra ist. Dreck, Matsch oder Staub im Hochsommer. Die Löcher sind teilweise so arg tief, dass man sich die Füße brechen würde, wenn diese voll Wasser sind, oder wenn man im Dunkeln dort unterwegs sein sollte. Neulich bin ich mit meinem Fahrrad genau in ein tiefes, mit Wasser und Schlamm gefülltes Loch gerutscht, dass mir regelrecht Angst und Bange wurde. Das Loch war riesig und sehr sehr tief. Ich denke so um die 30-40 cm. Ich hatte Mühe, mein Fahrrad dort wieder heraus zu wuchten. Bin danach nass bis auf den Slip gewesen. Ich sah quasi aus, wie ein Schwein und wollte doch eigentlich zur Geburtstagsfeier, welche um 17:00 Uhr begann. Den Termin konnte ich nicht halten. Auch mein Fahrrad sah desolat aus. Ich hatte Mühe, den Motor und die Radnaben wieder halbwegs gängig zu bekommen. Auch hatte ich noch Glück und bin, direkt im Loch, nicht gestürzt. Dann hätte ich Hilfe herbeitelefonieren müssen. Danke für die "tolle" Infrastruktur! Vielleich könnte man auch hier irgendwann Teer kippen!? Ich bin bestürzt.
M.f.G.

Ulf

Pappelallee

02.02.20, 14:58

Hallo Andrea und Thomas,
wir wohnen seit 2002 in der Pappelallee und was uns derzeit zugemutet wird, ist nicht nachvollziehbar.
Im Sommer kann man vor Staub nicht atmen und zur Zeit ist die Pappelallee eine Katastrophe - ein Schlammloch nach dem Nächsten und die Fahrt mit dem PKW eine Prozedur.
Die Kinder, die früh zur Schule müssen wissen nicht, wo sie entlang laufen sollen.
Ich frage mich auch, ob ein Krankenwagen hier entlang kommt.
Es ist die reinste Schlammschlacht.
O ja, die Gemeinde kümmert sich um ihre Straße und schiebt auch ab und zu einmal - ist zu wenig bei diesem Verkehr, von mir aus können sie jeden Tag die Straße glätten.
Haben ein Loch straßennah gebuddelt, damit das Wasser ablaufen kann.
Jetzt ist dort ein kleiner See entstanden - Gott helfe demjenigen, der ausweichen muss und dort hineinfährt.
Staubbelastung - Modderstraße, ist egal - wem interessiert es

Thomas St.

Biesenthal

24.12.19, 23:10

"Wen interessiert schon das Elend einiger Anwohner, "

Danke liebe Andrea für Deine Stellungnahme, die wahrscheinlich kein Schwein interressiert..

Andrea

Biesenthal

10.11.19, 22:06

@Clemens... Wir haben uns aufgeregt. Wir haben auch im Vorfeld Eingaben zum Bebauungsplan Pappelallee geschrieben. Der Einspruch bezog sich u.a. auch auf den zu erwartenden Baustellenverkehr sowie die Ausbildung als Stichstraße.
Wir waren auf der Stadtverordnetenversammlung. Der Abend war sehr emotional.
Als einziges Ergebnis wurde der Bereich als 30-Zone ausgewiesen... Es hat von unseren gewählten Vertretern schlichtweg niemanden interessiert, dass unsere Lebensqualität eingeschränkt wird. Dass auch Schäden an den Häusern entstehen, hat wohl niemand vorher untersucht, dass der Staub bei Trockenheit unsere Fassaden beschmutzt, ist unser Problem, ebenso, dass man wöchentlich die Fenster putzen kann.

Ich fahre auf der Kiefernallee meinem Auto zu Liebe max. 15 km/h. Die Straße wird nur in größeren Abständen geschoben. Das Problem wird aber durch jeden Regen verstärkt.

Inzwischen fahren viele über die Buchenallee.

Das hätte alles vermieden werden können, wenn man sich entsprechend der Einwendungen gegen eine Stichstraße entschieden hätte.

Jeder, der den Flächennutzungsplan kennt, weiß, dass in diesem Gebiet noch sehr Fläche zur Bebauung ausgewiesen ist. Das ist also nur der Anfang von vermutlich jahrelangem Baustellenverkehr.

Wen interessiert schon das Elend einiger Anwohner,

Interessant wird es auch, wenn man darüber nachdenkt, dass die Kitas und die Grundschule aus allen Nähten platzt. Auch der Busverkehr zu den weiterführenden Schulen kann nicht als auskömmlich bezeichnet werden. Was passiert dann mit den hinzuziehenden Kindern?

Gruß
Andrea

clemens

Biesenthal

07.11.19, 19:45

Und warum regt sich keiner Deiner Nachbarn darüber auf?

Thomas St.

Biesenthal

12.10.19, 19:40

Es ist nicht mehr auszuhalten in der Kiefernallee. Seit dem unsere schönen Felder rings um unsere Wohngegend bebaut werden und jedes neue Haus an unserem Grundstück in seinen Einzeilteilen vorbei transportiert werden muss, ist nichts mehr so wie es mal war, und kein Schwein interiessiert es. Die unbefestigte Strasse kann den Lastentransport überhaupt nicht tragen, die Schwerlasttransporter machen alles kaputt, ich frage mich wie lange die Statik unseres Hauses noch stand hält. Wir haben schon jetzt Risse in den Wänden, Bilder fallen von der Wand usw.
Freunde der Sonne, kommt mal vor Ort, es ist echt nicht mehr auszuhalten.