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Schwalben

Elisabeth Eschmann

Tannenweg 9

18.04.20, 05:13

Seit einigen Tagen kehren unsere Schwalben aus ihrem Winterquartier zurück und haben es schwer, ihre Nester zu bauen. Dazu brauchen sie nämlich Moddermampe. Die gibt es aber ohne Regen nicht.
Herr Krone hat deshalb im vorigen Jahr am Bahnhof Biesenthal eine Lehmpfütze angelegt, die wir nun regelmäßig feucht halten. Schwalben bauen ständig an ihren Nestern, denn die trocknen sonst aus und können abfallen, was natürlich tötlich für den Nachwuchs sein kann.

Daher meine Bitte: Wer in seinem Ort Schwalben hat, der kann ihnen wirklich helfen, indem er eine Pfütze anlegt und diese feucht hält. In Danewitz und Grünow zum Beispiel habe ich vergleichsweise noch viele Schwalben gesehen.

Bevor wir vor drei Jahren nach Biesenthal zogen, haben wir in der Mecklenburgischen Seenplatte gewohnt. In unserem Ort gab es einen Kuhstall, der wirklich vielen Schwalben gute Nistmöglichkeiten bot. Regelmäßig zur Brutzeit kam eine Gruppe Holländer angereist, um sich an diesem Schauspiel zu erfreuen. Dort, wo sie zuhause waren, gab es nämlich keine Schwalben mehr. Damit es bei uns nicht eines Tages auch so ist, sollten wir diese herrlichen Vögeln wirklich helfen. Sie sind es wert, schließlich stehen zum Beispiel Mücken ganz oben auf ihrem Speiseplan.

Vielen Dank und bleiben Sie gesund! Elisabeth Eschmann