Forum

Bahnhofstraße – Radweg

Peter

Biesenthal

27.08.20, 19:36

@ K.Schüler ihr Beitrag ist an Satire kaum zu übertreffen.
Ich habe mehr als 15 Jahre in der Bahnhofstraße gewohnt und habe nie erlebt, das ein Radfahrer auf dem Geh-/Radweg beschimpft wurde. Es sei dann, ein Radfahrer klingelt plötzlich 3-5 Meter hinter einem.
Besonders für Ältere Menschen ist das sehr unangenehm. Man sollte sich früher bemerkbar machen.
Als geübter Radfahrer kann man auch mal, zum ausweichen, den gepflasterten Weg verlassen.
Bei Kinder- und Behindertengruppen ist das empfehlenswert. Sie brauchen nicht bis zum Bahnhof hinterher laufen.
In der Regel bewegen sich Fußgänger mit etwa 3km/h bis 5km/h. Dabei entsprechen 5km/h durchaus einem flotten Schritt.
Ein recht zügiges Walking-Tempo liegt bei ca. 6,5 km pro Stunde. Es gibt auch noch schnellere.
Demnach sind nach ihrer Beschreibung auf der Bahnhofstraße nur Sportskanonen unterwegs.
Wenn sie ,wie sie selbst beschreiben keinen richtigen Rat wissen, dann machen sie doch Nordic Walking. Aber aufpassen beim überholen, Fußgänger sind langsamer.
Aus den bereits erfolgten Beiträgen im Forum müßten sie die Erkenntnis gewonnen haben, daß sie auch die Straße benutzen dürfen.

K. Schüler

Bernau

26.08.20, 17:51

Hallo liebe Fußgänger und hallo lieber Radfahrer!
Ach ich nutze oftmals den Rad/Gehweg entlang der Bahnhofstraße. Mein Prophete E-Bike (jetzt werden viele von Ihnen schmunzeln: "ja das mit der güldenen Kette!") läuft 25...26 km/h und das ist der gesetzliche Rahmen! So weit, so gut. Laufen irgendwann Fußgänger voraus, passe ich mein Fahrverhalten drastisch an. Ich drossele zügig auf Schrittgeschwindigkeit, damit kein Fußgänger zu Schaden kommt. Ab hier, in Höher der Fußgänger bzw. 10 m davor fahre ich max. 6 km/h, kann bei schnellen Fußgängern kaum überholen, denn diese halten stramm mit. So kann es vorkommen, dass meine Fahrt von schnelllaufenden Passanten je gestört wird, da ich ja nicht schneller als 6 km/h fahren darf, geschweige denn sie mit 7 oder 8 km/h überholen darf. Das wäre dann strikt unzulässig. So kann ich nichts weiter tun, als bis zum Bahnhof, auf selber Höhe mitzufahren. Überholen geht nicht, da es keine Schrittgeschwindigkeit mehr wäre.
Manchmal ergeben sich viertelstündige oder halbstündige Unterhaltungen, manchmal werde ich wüst zum Verschwinden aufgefordert!!
Ja, auf der Straße ist es ähnlich rüde. Mehrmals wurde ich beschimpft und bedroht, obwohl ich 25 km/h fuhr.
Ich weiß mir keinen richtigen Rat mehr, ich kann nur hoffen, dass wenig Fußgänger unterwegs sind, die mir das Vorbeifahren unmöglich machen, bzw. keine Autos auf der Straße, dessen Fahrer mich beleidigen und verleugnen!!
M.f.G.

Monique

Biesenthal

25.08.20, 12:25

Ich gehöre auch zu den radfahrenden Bürgern und beobachte, mehrmals wöchentlich, Beleidigungen von schreienden Autofahrern gegenüber Radfahrern, meist von wütenden Biesenthaler Bürgern. Am liebsten scheinen Frauen angepöbelt zu werden *komisch

Auf dem Geh-Radweg muss ich so langsam fahren (Schrittgeschwindigkeit), dass ich die Fußgänger nicht "nötige". Mache ich mich durch ein Klingeln bemerkbar, wird das als "wegklingeln" interpretiert. Bin ich schneller (20km/h) unterwegs, sollte ich auf der Straße fahren, wo aber recht viele Autofahrer wütend aus den Autos pöbeln, ich solle doch den Radweg nutzen....

Fakt ist, dass RadfahrerInnen auf der Strasse fahren dürfen und AutofahrerInnen Rücksicht nehmen müssen, so wie ich als Radfahrerin auf dem Gehweg Rücksicht auf die FußgängerInnen nehme.

Beleidigungen und Pöbeleien sind doch grundsätzlich unangebracht und nicht zielführend, sondern vergrößern die Kluft zwischen Auto- und Radfahrern nur noch.

Mucki

Biesenthal

24.08.20, 10:43

Also ich nutze immer einen ""Radweg""" schon aus eigener Sicherheit.
Und ich fahre keine Schrittgeschwindigkeit....nehme aber große Rücksicht auf Fußgänger und hatte noch nie Probleme...auch nicht auf dem "Radweg" der Bahnhofsstrasse.

Ich empfinde es als viel größeres Risiko, den fließenden Autoverkehr zu behindern!!!

Viele Grüsse an alle Rennradfahrer ....Ihr seit die schwächeren Verkehrsteilnehmer auf den Landstrassen!!!

Petra

Biesenthal

21.08.20, 06:58

Guten Morgen liebe Leute,

ich bin oft als Fußgängerin in Biesenthal (nicht nur Bahnhofstraße) unterwegs.
Als Fußgänger hast du mal echt ein Problem, du hast kaum eine Chance über die Straße zu kommen und wenn dann die andere Straßenseite/Gehweg glücklich ereicht wurde, klingelt schon ein Radfahrer.
Da helfen keine scharfen Gesetze, nehmt Rücksicht und sagt auch mal Danke wenn ein netter Verkehrteilnehmer für Euch anhält.
Allen ein schönes Wochenende

Thomas

Biesenthal

20.08.20, 12:30

Nochmal, es gibt keinen Radweg in der Bahnhofstrasse! Der Gehweg auf der einen Straßenseite war früher als kombinierter Geh- und Radweg gekennzeichnet (Verkehrszeichen: https://de.wikipedia.org/wiki/Radverkehrsanlage#/media/Datei:Zeichen_241-30_-_getrennter_Rad-_und_Fu%C3%9Fweg). Damals war das benutzen des Weges für Radfahrer*innen verpflichtend. Das musste verändert werden. Zum einen weil die Breite des Gehweges den Vorgaben des Gesetzes (innerorts 2,5m) nicht entspricht, er ist zu schmal. Zum anderen sagt der Gesetzgeber das Radfahrer*innen innerhalb von Ortschaften auf die Straße gehören. Nur in ganz begründeten Ausnahmefällen, sind Radwege innerhalb von Ortschaften zulässig. Dabei geht es um die Verkehrssicherheit für Fussgänger*innen und Radfahrer*innen.
Einer der Gehwege ist aktuell für Radfahrer*innen freigegeben (Verkehrszeichen: https://de.wikipedia.org/wiki/Radverkehrsanlage#/media/Datei:Zusatzzeichen_1022-10_-_Radfahrer_frei,_StVO_1992.svg). Hier müssen Radfahrer*innen aber aus Rücksicht auf die Fußgänger*innen Schrittgeschwindigkeit fahren. Eine Benutzungspflicht gibt es hier nicht. Im Gegenteil: Wenn Radfahrer*innen schneller als Schrittgeschwindigkeit fahren wollen und das tun sie eigentlich immer, dann müssen sie die Straße nutzen. Einzige Ausnahme: Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen immer auf dem Gehweg fahren!

Peter

Biesenthal

19.08.20, 22:16

Ist an Verkehrsschildern ein Zusatzschild „Radfahrer frei“ angebracht, bedeutet dies, dass Radfahrer die Straße bzw. den Teil der Straße, auf den sich das durch das Zusatzzeichen erweiterte Verkehrsschild bezieht (z. B. Gehweg), ebenfalls benutzen dürfen.
Eine Benutzungspflicht für Radfahrer entsteht dadurch nicht, das Befahren der Fahrbahn ist zulässig. So ist die aktuelle Rechtslage.
Allgemein bin ich auch gegen Radfahrer auf der Bahnhofstraße, die ihren Einkauf hin und her transportieren und die Spur nicht halten können.
Einsicht habe ich bei den Hobbysportler mit Rennrad.

Also bleibt cool und nehmt nicht nur auf die Radfahrer Rücksicht.

Simone

Biesenthal

18.08.20, 17:05

Wohl Dem, der mit Fahrrad zur Arbeit fahren kann, ich kann's leider nicht, sonst käme ich z.B. mit den 'Öffi's' nach 2 Stunden an,,,wohne Hälfte Bahnhofstraße,,muss morgens hin und nachmittags zurück durch ganz Biesenthal. Morgens kein Problem, die Leute, die mit Fahrrad zur Arbeit fahren, Klasse,,,nachmittags ebenfalls,,,,Aber ebenso nachmittags, die "Hobby-Fahrradfahrer",,, unglaublich,,,die ärgern wirklich oftmals,,,,und gerade, was die Innenstadt angeht, die wissen Ganz genau, kurzes Beispiel,,,hinter ihnen ein 16 m LKW, 2 Transporter, 2 Pkw's, (ich), und hinter mir noch 5 Pkws,,,da sollte man Doch mal kurz rechts rauffahren auf den "Radweg",,,Nein, nix da, dann noch dummes Gegrinse,,,ich erlebe sowas immer öfter,,,aber, nunja, wir müssen uns dran gewöhnen, dass immer mehr Radfahrer unterwegs sind,,,ist ja auch oki, aber auch Diese sollten Rücksicht nehmen und nicht nur die Autofahrer, dankeschön.

Robert

Biesenthal

18.08.20, 15:42

Lieber Lucki, wer sagt denn das ich Radfahrer anpöbel? Ein Radfahrer hat den Radweg zubenutzen. Und die Bahnhofstraße hat ein Radweg. Als Radfahrer kannst du auch nicht auf der Autobahn fahren. Genau dadurch wird es gefährlich, weil sie alle uneinsichtig sind. Ich als Autofahrer hasse es wie die pest, wenn die Radfahrer auf der Straßen fahren, ob es ein Radweg gibt, besonders noch nebeneinander, als wäre es ihre Straße. Darum müssen klare Gesetze her, sonst ändert sich nie etwas. Und wenn ich mein Auto falsch parke muss ich auch dafür zahlen.

Lucki

Biesenthal

17.08.20, 13:41

Sehr geehrter Robert,

gern noch einmal genau lesen vor der nächsten Antwort: Es gibt in der Bahnhofstraße keinen Radweg! Der ehemals vorhandene Radweg wurde vor Jahren zum Gehweg "umdeklariert", lediglich die Nutzung mit Fahrrädern bei Schrittgeschwindigkeit ist möglich. Radfahrer sind dadurch gezwungen, die Fahrbahn zu nutzen. Wie man das findet, kann jeder für sich entscheiden, dafür jedoch Radfahrer anzupöbeln (und mehr, wie ich vermehrt erfahren und beobachten konnte) ist sicher nicht die Lösung.
Ein vernünftiger Umgang miteinander wäre aus meiner Sicht das Beste, vielleicht bekommen wir das ja hin?

Allen einen entspannten Tag

Lucki.

Lars

Biesenthal

17.08.20, 11:07

Bis vor ca. 5 Jahren war der südseitige Gehweg noch mit Schildern "Gemeinsamer Geh- und Radweg" ausgeschildert. Dann hat irgend jemand veranlasst, diese Schilder abzuschrauben und die jetzige Beschilderung mit Fußweg und Radfahrer frei anzubringen.
Was das damals sollte, weiß ich nicht. So einen schönen Weg haben andere Städte nicht.

Katrin

Biesenthal

17.08.20, 08:23

Lieber Thomas,
der Radweg ist auf der Seite der Lindenbäume, gleichzeitig Radweg und Fußgängerweg.

Robert

Biesenthal

16.08.20, 12:15

Ja und viele Radfahrer fahren natürlich auf der Straße. Kann ich auch nicht nachvollziehen. Wenn ein Radweg vorhanden ist, sollte man ihn auch benutzen. Dann noch wundern wenn sie von den Autofahrer angepöbelt werden. Ich finde der Busgeldkatalog sollte mal langsam bei den Radfahrern greifen. Aber wehe du fährst mal 5 kmh schneller, dann biste gleich dran.

Thomas

Biesenthal

15.08.20, 11:23

Es gibt keinen Radweg in der Biesenthaler Bahnhofstrasse. Dort gibt es einen Gehweg, auf dem auch Radfahrer*innen fahren dürfen. Allerdings nur in Schrittgeschwindigkeit.
Für die Sicherheit aller (Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und Autofahrer*innen) ist es am besten, wenn die Radfahrer*innen auf der Straße unterwegs sind. Denn dort sind sie am besten sichtbar z.B. für Autos die abbiegen oder aus ihren Einfahrten kommen. Und es kommt auch nicht zu gefährlichen Situationen mit Fußgänger*innen.

Katrin

Biesenthal

14.08.20, 11:57

Liebe Biesenthaler und Biesenthalerinnen,
unsere Bahnhofstraße hat so einen schönen breiten Radweg unter Lindenbäumen entlang. Wieso ist es den Radfahrern nicht möglich, diesen zu benutzen?
Ich verstehe ja, dass man lieber auf der „Sonnenseite“ fährt, aber für Radfahrer und Autofahrer ist es gefährlich. Die Einfahrten auf die Bahnhofstraße sind von den Grundstücken aus oft nicht einsichtig oder verdeckt. Wenn nun ein Fahrradfahrer auf dem Fußweg angeschnellt kommt, gerät man beiderseits in der Ausfahrt schnell in eine gefährliche Situation. Manche Eltern lassen auch die kleinen Kinder auf ihren Rädern voranfahren. Diese sind dann für Autofahrer gar nicht zu sehen. Man wird auch als Fußgänger von Radfahrern „weggeklingelt“.
Liebe Leute, benutzt doch den dafür vorgesehenen Radweg. Denn dafür ist er da.
Muss denn erst Schlimmes passieren?