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Grünflächen

ICKE

Hier

04.04.22, 18:45

@Jörg
Ich zitiere zur Ausführung:: Wie sieht die Lage z.B. in der Dewinseesiedlung aus? Man sieht dort sehr häufig parkende Autos auf Amts-„Grünflächen".

Im Verständnis für Ihren Ärger muss jedoch feststellen, daß Ihnen der Grenzverlauf der Grundstücke in der Siedlung nicht bekannt ist. Erschlossen und Eingemessen wurden die einzelnen Flurstücke vor c.a. 100 Jahren mal als Grossbeete (Kleinfelder) zur Verpachtung, 12X35 m. Als Wirtschaftsweg wurde eine ca. 2m breite Zuwegung für Gespanne und Fuhrwerke berücksichtigt.

Nun: Im Laufe der Entwicklung und den Jahrzehnten wurde aus den Grossbeeten nach und nach eine Wohn/Wochenend-Siedlung. Um vernünftig " verkehren " zu können wurden Grundstücks-Einfriedungen zum Teil bis zu 2m hinter der eigentlichen Grundstücksgrenze errichtet.
(zum großen Teil DDR-Geschichte)
Das bedeutet also, die KFZ stehen auf dem Grundstück der Eigentümer/Pächter, vor dem Zaun.

Danny

Biesenthal

17.03.22, 19:17

Heute wurden Ermahnungen, nicht auf dem Grünstreifen zu parken, auch in der Bach- und Schubertstraße verteilt. Wo, wenn man nicht mal in seiner Einfahrt parken darf, darf man dann noch in diesen Straßen parken? Und als Grünstreifen, können diese schmalen Wegesstreifen wohl nicht ernsthaft bezeichnet werden. Es wäre angebracht, wenn das Ordnungsamt antworten würde, um die angedrohten Geldbußen zu vermeiden.

K. Schüler

Bernau

17.03.22, 10:00

Das stimmt leider! Ich sehe auf meinen Touren, durch die biesenthaler Gemarkungen immer wieder Autos auf Grünflächen stehen, wobei ich nicht weiß, ob dies Amts-oder Privatrasen ist. Ich gehe aber davon aus, dass, zwischen oder an Holzpollern Amtsgebiet anliegt. Manchmal ist dieses Amtsgebiet schon dermaßen zerfahren, dass man von Grünfläche nicht mehr sprechen kann. Auf meinen Touren sehe ich Autos, welche seit Jahren dort stehen. Es sieht auch so aus, als wenn sich der ein-oder andere Bürger selbst einen Standplatz auf etwaigem Amtsrasen gepflastert hat, um dort zu Parken, ohne Rasenschäden zu verursachen? Kann ich leider nur mutmaßen, könnte aber sein. Ob dort jemals Rasenpflege betrieben wurde, wage ich fast zu bezweifeln. Besteht eigentlich in Unterschied zwischen Amts-Grünfläche und Amts-Mutterbodenfläche? Ich selbst habe dieses Problem nicht, ich fahre ja nur Pedalec. Ob ich dieses auf Amtsrasen abstellen darf, weiß ich allerdings auch nicht. Viele Grüße.

Jörg

Biesenthal OT Danewitz

03.03.22, 10:58

Hallo. Mal angenommen, man wäre mit der Pflege "seines" Amtsrasens direkt vor dem Haus im Jahr in etwa 15 Stunden, allein mit dem Mähen und mit dem Trimmen, beschäftigt. Mal angenommen, man wäre mit dem Laubharken, um „seine“ bestehenden Amtsbäume, im Jahr in etwa 4 Stunden beschäftigt. Mal angenommen, man fährt das Rasen-Schnittgut ( ca.2 PKW-Hänger) und das anfallende Laub (ca. 2 PKW-Hänger) zur kostenpflichtigen Verwertungsstelle, man will/soll ja nichts davon "schwarz" verklappen. Mal angenommen, es entstünden Entsorgungskosten von ca. 50,00 EUR jährlich für die Entsorgung, mal abgesehen von den erbrachten Arbeitsleistungen, welche nicht angerechnet werden. Die gesamten Aufwendungen nimmt man, für gewöhnlich, gerne auf sich. Es dient schließlich zur optischen Werterhaltung unserer Dorfansicht und man freut sich immer wieder über positives Feedback anderer. Auch ist man selbst zufrieden, wenn Haus und Rasenfläche davor, ein stimmiges Gesamtbild ergeben und zu „Schöner unsere Städte und Gemeinden“ beitragen.
Ich muss jetzt aber sagen, dass ich wirklich empört bin, über einige übereifrige Bürokrat(in!)en des Amtes! Wie kann es sein, dass wenn man ein Auto auf dieser Rasenfläche, direkt vor seinem Haus stellt, ohne Vorwarnung, ein Verwarngeld in Höhe von 20,00 EUR ausgesprochen und versandt wird??!! Zu 98 % der Zeit, steht kein Auto auf dieser Fläche. Aus bestimmten Gründen, kann es jedoch immer mal wieder vorkommen, auch wenn es nur selten ist… Man könnte jetzt sagen, dass man die vorhandene „Parkbucht“ nutzen könnte. Diese ist jedoch meist besetzt und ist eigentlich keine Parktasche, sondern wurde als Verbreiterung zum Einfahren/Ausholen von LKW auf das Grundstück, selbst finanziert! Diese Parkbucht wäre eigentlich nicht vorhanden!
Wenn man seine Grünfläche, über die Jahre durch parkende Autos, soweit „vernichten“ oder „verwüsten“ würde, dass kein Rasen mehr wächst…wäre das Parken dann wieder erlaubt?! Es scheint fast so!
Wie sieht die Lage z.B. in der Dewinseesiedlung aus? Man sieht dort sehr häufig parkende Autos auf Amts-„Grünflächen“ oder neben der Straße auf Amtsboden, hinter den Pollern oder leicht davor parken….