Aktuelles

12.11.15

Werkstatt im Freien


Seit kurzem schmückt die Stele „Wege“ von Alla Krasnitzki die Evangelische Kirche Biesenthal.

Die Organisatoren der Werkstatt im Freien benötigen eine Umbaupause. Grund dafür ist unsere zukunftsweisende Neukonzeption. Das Ereignis hat sich bewährt, ist bei Künstlern und Besuchern gleichermaßen beliebt und nun kräftig genug um den Sprung über die Stadt­grenze hinaus zu wagen.

Ab der 5. WiF wird Biesenthal jeweils gemein­sam mit einer Partner­stadt das Symposium gestalten. Die Skulpturen werden entlang des deutsch-polnischen Fernrad­wander­weges aufgestellt. Dadurch wird seine Rolle als Verbindungs­weg nach Polen zusätz­lich hervor­gehoben und für Rad­wanderer und alle unter­nehmungs­lustigen Bürger noch attraktiver.

Hierin liegt auch der Grund für die Verschiebung der nächsten WIF auf das Jahr 2017: Ein wesentlicher Teil der zur Durchführung des Projekts nötigen Fördermittel kann nicht rechtzeitig freigegeben werden, so dass eine fristgerechte Ausschreibung an BildhauerInnen innerhalb des deutsch-polnischen Pomerania-Gebietes nicht möglich ist. Das Gute daran ist, dass die Skulpturen der 4. WiF ein Jahr länger als sonst den Öffentlichen Raum schmücken.

In Zukunft wollen wir alle Skulpturen über Stipendien erwerben, um sie der Öffentlichkeit langfristig zugänglich zu machen. Die Jury aus beiden Städten wird die besten Entwürfe herausfiltern und eine Projektmanagerin uns unterstützen. Bernau ist unsere erste Partnerstadt, um zunächst den Lückenschluss nach Berlin zu vollziehen.

Etappen/Partnerstädte:
2017 - Bernau
2018 - Panketal
2020 - Berlin Schloßplatz, Startpunkt des Fernradwegs
dann geht es weiter vorwärts ab Biesenthal
2022 - Joachimsthal ... bis nach Wollin/ Ostsee

Fünf der entstandenen Bildhauerarbeiten Biesenthal werden auch in Zukunft zuerst in der Stadt aufgestellt und nach zwei Jahren zum endgültigen Verbleib an den Radweg versetzt.

Wir freuen uns mit Ihnen gemeinsam auf eine spannende Weiterentwicklung und wünschen allen Bürgern von Biesenthal ein kunstreiches 2016.

Anne Schulz, Emerita Pansowova und Isabel Garcia