Archiv – Aktuelles aus Biesenthal

2005

20.10.05

Satzungsmarathon in Biesenthal

17. Stadtverordnetenversammlung Biesenthal (20.10.05)

Ein halbes Dutzend Satzungen standen auf der Tagesordnung – und wurden beschlossen. Sechzehn anwesende Stadtverordnete waren sichtlich bemüht, die insgesamt 11 Beschlussvorlagen zügig abzuarbeiten. Amtsdirektor Kühne konnte der Sitzung nicht beiwohnen. Die Leitung der Sitzung übernahm der stellvertretende Bürgermeister André Stahl. Der Bürgermeister selbst beschränkte sich darauf, seinen Bericht vorzutragen. Darin erinnerte er an die vergangenen Ereignisse wie Wukenseefest mit neuem Teilnahmerekord, die offizielle Teilnahme der Stadt am Korbmacher- und Hopfenblütenfest in der Partnerstadt Novy Tomyśl, das Spielplatzfest im Park sowie die 10-Jahres Feier der Jugendfeuerwehr. Außerdem berichtete er über den Arbeitsbesuch von elf Stadtverordneten in Novy Tomyśl am 10. September. Dort standen eine gemeinsame Stadtbegehung mit den Gastgebern sowie die Erarbeitung des Haushalts 2006 auf dem Programm. weiter

18.08.05

Stadtverordnetenversammlung tagte „Open Air“ in Danewitz

16. Stadtverordnetenversammlung Biesenthal (18.8.05)

Umsonst und draußen hätte man an diesem Donnerstag die Stadtverordneten im Freien tagen sehen. Leider hatten sich mit Ausnahme des Ortsbeirates keine Gäste aus dem Ortsteil Danewitz zu dem besonderen Ereignis eingefunden. Auf Einladung von Ortsteilbürgermeister Friedrich-Wilhelm Gesche war die Stadtverordnetenversammlung direkt neben dem Feldbacksteinofen in seinem Garten zusammengekommen. Und Amtsdirektor Hans-Ulrich Kühne hatte im Vorfeld geklärt, dass das Tagen im Freien nicht im Widerspruch zur Gemeindeordnung und Hauptsatzung steht.
Bürgermeister Thomas Kuther befand sich im Urlaub und so wurde die Sitzung von seinem Stellvertreter geleitet. Zunächst berichtete André Stahl über die zwischenzeitlichen Ereignisse in Stadt und Amt wie das Jugendfestival „Rockende Eiche“ und das Feuerwehrfest auf der Festwoche in Marienwerder. Er schlug vor, darüber nachzudenken, ob man in Biesenthal ebenso wie viele Gemeinden ein großes Jubiläum feiern wolle: dafür eigne sich die Feier der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt im Jahr 2008 vor dann 750 Jahren oder die Erlangung der Stadtrechte von 1315, die sich im Jahre 2015 zum 700sten mal jährt. weiter

31.07.05

Dank für die Unterstützung nach der Brandkatastrophe

Mit großer Betroffenheit wurde die Meldung vom Hausbrand in der Kirschallee am 04.07.2005 in der Stadt Biesenthal aufgenommen. Viele der betroffenen Bürger standen plötzlich vor dem Nichts. Dank der Unterstützung der Vertreter der Stadt und des Sozialamtes des Amtes Biesenthal-Barnim konnte allen Betroffenen schnell geholfen werden, so dass zumindest eine neue Unterkunft gesichert wurde, da die Wohnungen zum Teil unbewohnbar sind. Besonderer Dank gilt aber den Bürgern, die schnell und unkompliziert mit Sachspenden, Haushaltsgeräten und Mobiliar den Betroffenen halfen. Besonderer Dank gilt daher Familie Gesche aus Danewitz, Frau K. Schramm aus Biesenthal, Frau Mogschan aus Biesenthal, Familie Sesarek aus Danewitz, Familie Wilke aus Rüdnitz, Frau Müller aus dem OT Grüntal, Roller Discounter (Marktleiter Herrn Weser). Weitere Unterstützung und Hilfe gaben auch die WoBau sowie der Amtshof des Amtes, der Transporte übernahm und beim Umzug der Mieter half.
André Stahl, stellv. Bürgermeister

22.07.05

Ortschronistin Gertrud Poppe feierte 70. Geburtstag

Ihren 70. Geburtstag konnte am Freitag, dem 22. Juli 2005 die Ortschronistin von Biesenthal, Frau Gertrud Poppe feiern. Zahlreiche Gäste kamen, um der Jubilarin die herzlichsten Glückwünsche zu übermitteln und Kraft und Gesundheit für die folgenden Lebensjahre zu wünschen. Neben den Töchtern und Enkeln, Freunden, Verwandten und zahlreichen Bekannten ließ es sich auch Amtsdirektor Kühne nicht nehmen, seine Glückwünsche zu überbringen. Er würdigte damit die unermüdliche und engagierte Arbeit von Frau Poppe als Chronistin für die Stadt Biesenthal. Ein breites Spektrum der von ihr in den Archiven von Bernau, Eberswalde, Potsdam oder der Staatsbibliothek recherchierten Beiträge fand nicht zuletzt den Weg zur Veröffentlichung in der MOZ. Aber auch im Informationsblatt des Amtsbereiches, dem „Biesenthaler Anzeiger“ haben die Dokumentationen von Frau Poppe seit Jahren ihren festen Platz. Mit großem Interesse verfolgen nicht nur „Altbiesenthaler“ ihre historischen Schilderungen zur Entwicklung der Stadt.
Auf diesem Weg nochmals der Dank für die engagierte, ehrenamtliche Arbeit von Frau Poppe und die besten Wünsche für Gesundheit und Wohlergehen für die folgenden Jahre.
Quelle: www.amt-biesenthal-barnim.de

23.06.05

Biesenthal will Telekomstraße übernehmen

15. Stadtverordnetenversammlung Biesenthal (23.6.05)

Einen Monat nach der letzten Sitzung gab es noch zehn übrig gebliebene Tagesordnungspunkte zu behandeln, davon fünf in öffentlicher Sitzung. Die lange Pause schien aber ihr Gutes gehabt zu haben. So waren die Emotionen der letzten Sitzung vergessen und man machte sich daran, zügig und pragmatisch die Punkte abzuhaken. Der Verzicht auf die regulären und sonst meist langwierigen Berichte der Amtsinhaber tat ein Übriges.
Bei der Behandlung des Tagesordnungspunktes „Ausbau der L 293 (Telekomstraße)“ waren die Fronten geklärt. Die Stadt wollte den „schwarzen Peter“ einer Ablehnung des Kreistagskonzeptes nicht auf sich sitzen lassen. So ging es meist nur noch um Klarstellungen im Text, die von verschiedenen Mitgliedern der Fraktion PDS/Grüne eingebracht wurden. Auf Antrag von Bürgermeister Thomas Kuther wurde der Titel so geändert, dass nicht mehr der Ausbau sondern die Übernahme der Straße an erster Stelle steht. Außerdem wurde im neuen Text darauf hingewiesen, dass das Land die Straße überhaupt erst einmal entwidmen muss, bevor dem Umstufungskonzept des Kreistags zugestimmt werden kann. weiter

19.05.05

Neue Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung gebildet

14. Stadtverordnetenversammlung Biesenthal (19.5.05)

Der Versammlung stand an diesem Tage eine umfangreiche Tagesordnung bevor. Zudem musste aus Dringlichkeit ein weiterer Tagesordnungspunkt zur Beantragung von Fördermitteln für die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes eingeschoben werden. Dass die Versammlung dann um 22:00 satzungsgemäß beendet werden musste, obwohl noch mindestens zehn Beschlussvorlagen im öffentlichen und nichtöffentlichen Teil bevor standen, sei vorausgeschickt. Mit 14 anwesenden von 19 stimmberechtigten Mitgliedern war die Versammlung beschlussfähig.
Zunächst präsentierte ein Vertreter der Polizei den statistischen Jahresbericht über die Vorkommnisse im örtlichen Revier. Insgesamt war gegenüber dem Vorjahr ein leichter Rückgang von ca. 780 auf 730 Delikte zu verzeichnen gewesen. Wichtigstes Problem waren Sachbeschädigungen. Sechs Betäubungsmittel-Delikte wurden festgestellt. Besonders Schulen und Läden seien davon betroffen gewesen (Graffity). Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mitarbeit bei der Aufklärung. Bei den 121 in Biesenthal stattgefundenen Verkehrsunfällen waren in 18 Fällen Menschen verletzt worden. Abschließend bat die Polizei darum, bei den Diskussionen um ein Einbahnstraßenkonzept von vornherein einbezogen zu werden. weiter

17.03.05

Amtsdirektor fordert Mitspracherecht der Stadt Biesenthal

13. Stadtverordnetenversammlung Biesenthal (17.3.05)

Die Versammlung begann mit einem halbstündigen Vortrag des Amtsdirektors zur Problematik der Landesentwicklungsplanung. Wegen der Pläne der Landesregierung, der Stadt Biesenthal den Status eines Grund- bzw. Nahbereichszentrums zu entziehen, war die Tagesordnung kurzfristig erweitert worden. Mit den jetzt bekannt gewordenen Plänen sei das eingetreten, wovor er bereits gewarnt habe, sagte Hans-Ulrich Kühne. Er kritisierte, dass die Städte und Gemeinden bisher an der Diskussion nicht beteiligt wurden und bezeichnete die Vorgehensweise der Landesregierung in dieser Frage als „Gutsherrenpolitik“. Besonders problematisch sei, dass noch niemand wisse, mit welchen finanziellen Einbußen und sonstigen Nachteilen diese Herabstufung verbunden sei. Unter den jetzigen Voraussetzungen würde die Stadt ab 2007 etwa 13% weniger Landesmittel erhalten. Setzt man voraus, dass das Land weitere Einsparungen beabsichtigt, könne sich die Umlage noch einmal deutlich verringern. Auch der Schulstandort Biesenthal sei durch die Änderungen massiv gefährdet. weiter

16.03.05

Entwurf zur Gestaltung eines öffentlichen Spielplatzes in Biesenthal

spielplatz modellAuf der Sitzung des Bauausschusses am 16. März 2005 stellten die Studenten Ulrike Saal und Gregor Müller ihren Spielplatzentwurf vor. Die Präsentation zeigt, wie die Studenten konsequent versucht haben, die örtlichen Gegebenheiten mit den Bedürfnissen der zukünftigen Nutzer in Übereinstimmung zu bringen.
Der Entwurf für den Standort im Stadtpark zwischen Bahnhofstraße und R.-Breitscheid-Straße ist Gegenstand der aktuellen Diskussion in Bauausschuss und Elterninitiative. Er gibt einen Rahmen und detaillierte Ideen vor, die in Zusammenarbeit mit den zukünftigen Nutzern konkretisiert und ausgewählt werden müssen. Weitere Vorschläge liegen vor.
Ungewöhnlich ist das vorgeschlagene „Bauherrenmodell“: Kinder und Jugendliche, Eltern und die Stadt Biesenthal dürfen gemeinsam Hand anlegen. Praktisch unterstützt werden sie dabei von der Fachhochschule (FH) Eberswalde. Im Rahmen des Projektes „campus rurale“ engagieren sich die Studenten und Mitarbeiter der Fachbereiche Landschaftsnutzung + Naturschutz zusammen mit dem Fachbereich Holztechnik von der Planung bis hin zur Herstellung von Spielgeräten.
Kindergärten, Hort und Schulen sowie alle interessierten Gruppen sollen hier unter Anleitung z.B. Projekttage oder -wochenenden durchführen können. Auf dem „Weg der kleinen Schritte“ können so nach und nach mehr Spielgeräte und Abenteuer für große und kleine Bauherren entstehen.
Die Präsentation können Sie online als Fotogalerie ansehen oder als Powerpoint-Präsentation (2,7 MB) herunterladen.

27.01.05

Zu Gast bei den Hoffnungstaler Werkstätten in Biesenthal

11. Stadtverordnetenversammlung Biesenthal (27.01.05)

Im Gedenken an die Opfer im NS-Vernichtungslager Auschwitz begann die Versammlung auf Bitte von Bürgermeister Thomas Kuther mit einer Schweigeminute anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung durch Soldaten der Roten Armee.
Ort der ersten Stadtverordnetenversammlung in diesem Jahr war der Speisesaal der Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH (HTW), Sydower Feld 1. Dies war eine gute Gelegenheit für die anwesenden Einwohner und Stadtverordnete den inzwischen größten Betrieb Biesenthals kennen zu lernen. Geschäftsführer Georg Gintrowski stellte die Geschichte und Struktur der Werkstätten in Lobetal und Biesenthal im Rahmen der evangelischen Sozialarbeit (Diakonie) vor. So stieg die Anzahl der beschäftigten Behinderten seit 1990 von zunächst 60 auf heute 750 an. Zu dem Zweck wurde im Jahre 1993 die Baumschule Biesenthal übernommen und im Jahre 1999 mit dem Bau von technischen Werkstätten ergänzt. Heute findet sich hier eine Metall- und Holzwerkstatt sowie eine Druckerei. weiter